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Training im Beagle-Kanal

21. Februar 2018

Feuerland, Chile: Die Segelschule in Puerto Williams liegt uns sehr am Herzen. Nicht nur uns: Der Gründer und Hauptspender der Schule, Don Nicolas hat vor einigen Wochen der Schule eine seiner Segelyachten zur Verfügung gestellt, damit die Jugendlichen weiter als in der Bucht von Puerto Williams segeln und auch das Yachten-Segeln kennenlernen. Jetzt müssen erst einmal die Segellehrer die SY TOKERAU und die Ankerplätze, wohin sie mit den Jugendlichen segeln können, kennenlernen. Es gibt einen, der kennt sich hier in der Gegend richtig gut aus und kann natürlich dabei helfen….

….Valdo! Irgendwie war es für uns gar keine Frage, dass er anbietet, sie zu unterstützen. Da die einzige Zeit ohne Segelschul-Betrieb der Sonntag und Montag sind, ist die Crew der Segelschule mit Valdo als Trainer nun schon zweimal von Samstagabend bis Montagabend im Beagle-Kanal unterwegs gewesen. Einmal Richtung West, einmal Richtung Ost. Valdo hat ihnen nicht nur Ankerbuchten und kleine Archipele gezeigt, die nicht im Revierführer stehen, sondern auch mit Rat und Tat bei Segel-, Anlege-  und Ankermanövern zur Seite gestanden.

Ganz nett hat sich Eduardo, der Leiter der Segelschule, dann auch bei mir bedankt, wie süß. Einfach, weil wir Valdo immer wieder „hergeben“ für so was. Wir finden es bewundernswert, dass die gesamte Crew, inclusive Sekretärin und Praktikant, bereit ist, einen sehr großen Teil ihrer Freizeit dafür zu opfern, diese Trainingstörns zu machen. Da ist es ja wohl das mindestens, dass wir sie unterstützen!

 

65 Grad Süd

20. Januar 2018

Wir möchten gern weiter in den Süden. Der Lemaire-Kanal ist einer der schönsten der antarktischen Halbinsel. Diese Meerenge  ist schmal, an der engsten Stelle nur 720 m breit, und war in den letzten Tagen komplett vereist. Durch Strömung und Wind verändern sich die Eisverhältnisse allerdings fast täglich. Sollen wir es wagen dort hindurchzufahren? Wir überlegen hin und her, wiegen Gefahren und Hindernisse ab und entscheiden uns dann, es zu versuchen. 

Antarkis: 64°49.6 S - 63°30.9 W

15. Januar 2018

Port Lockroy ist eine ehemalige englische Forschungsstation, die heute als Museum dient. Da dies ist auch der einzige Ort in der Antarktis ist, an dem man Postkarten schreiben oder völlig überteuerte Souvenirs kaufen kann, ist es ein absoluter „must go“ für alle Kreuzfahrtschiffe. Wir finden vor allem den Weg dorthin interessant; ca. 35 Seemeilen sind es für uns. Bei fast Windstille, blauem Himmel, Sonne und eisigen Temperaturen um minus 8°C suchen wir uns einen Weg durch das Eis. Immer wieder müssen wir Slalom um Eisschollen herum fahren. Jede kleinste Eisberührung lässt den Rumpf zittern und erzeugt schaurige Geräusche unter Deck. Wie gut, dass die Polarwind aus Stahl ist! In der Ferne sehen wir zwei Buckelwale und dann begegnen uns die ersten Seeleoparden. Vor diesen Tieren haben wir wirklich Respekt, gelten sie doch als durchaus aggressiv. Einem italienischen Segler hat ein Seeleopard vor ein paar Jahren ins Dinghi gebissen. Kurz bevor das Beiboot ganz platt war, kamen seine Crew und er zum Glück sicher zurück zur Yacht. Die Exemplare, die wir sehen, liegen allerdings ganz faul auf Eisschollen und heben nicht mal den Kopf, als wir vorbeikommen.

Dass Port Lockroy ein Touristen-Hotspot ist, erfahren wir direkt bei unserer Anfrage per Funk, ob wir die Station besuchen können. Ja, ist die Antwort, aber nur, wenn wir jetzt direkt kommen und dann nur für 30 min, weil für den Nachmittag die regelmäßige Pinguin-Zählung geplant ist und dabei Besucher nur stören. Mhmm, wir haben noch nicht mal geankert. Das schaffen wir nie. Aber am nächsten Tag ist die Station komplett geschlossen und am übernächsten haben sich schon zwei Kreuzfahrtschiffe angemeldet. Wegen der Gentoo-Pinguin-Kolonie auf der Insel, sind die täglichen Besucher-Zahlen begrenzt. Unser Angebot, dass wir nachmittags beim Pinguin-Zählen helfen und dafür in Ruhe ins Museum dürfen, wird freundlich abgelehnt. Valdo kennt die Station und will uns unbedingt den Besuch dort gönnen. „Dinghi ins Wasser!“ entscheidet er. Wir ankern nicht, er bleibt an Bord und wir anderen können die Station besuchen. Gar nicht so einfach, im Beiboot dorthin zu kommen. Die ganze Bucht ist von einer dünnen Eisschicht überzogen, dazwischen dicke Stücke Packeis. Reina und ich sitzen ganz vorn im Dinghi und versuchen uns mit dem Ende der Paddel einen Weg durch das Eis frei zu stochern. Auf der Insel werden wir freundlich begrüßt und in alle notwendigen Verhaltensweisen zum Schutz der Pinguine, die sogar größtenteils schon Junge haben, eingewiesen. Das Museum ist wirklich sehr interessant und es bleiben sogar noch ein paar Minuten für eine Postkarte für Opa und Oma.

Aber insgesamt ist uns das zu viel menschlicher Trubel in der Antarktis. Tiere, Eis und Einsamkeit gefallen uns besser.

 

Regata Hoorn 2017 – Holanda

16. Juni 2017

Regata Hoorn 2017 – Holanda

Miercoles 14.06

A las 14:45 se dío inicio a la regata oficial Hoorn 2017, en la cual 23 optimist en las categorías A y B participaron bajo la organización del Club de Vela de Hoorn WSV.

Joaquin Cruz y Arturo Oyarzún participaron en la categoría B, mientras Jorge Barria participo en la categoria de botes rápidos con un velero Summ.

Sin duda una inolvidable experiencia de navegar en las aguas del “Ijsselmeer“ y en compañia de 22 niños de Holanda que navegaban en aguas conocidas y con bastante experiencia en la vela.

A las 16:05 nos llevamos una gran sorpresa cuando Joaquín Cruz, cruza la meta y sin protestas durante la competencia.

A las 19:10 comenzó la ceremonia de premiación y una recepción oficial para nuestra delegación. Con la presencia de un representante del gobierno local de Hoorn y de diversas entidades náuticas y de museos locales, se entregaron los correspondiente premios, destacando especialmente al numero 1 de la categoría B a nuestro Joaquin Cruz de Cedena, quien gana esta regata Hoorn 2017, recibiendo una serie de premios y las palabras del presidente del Club de Hoorn.

Felicitaciones a todo nuestro equipo CEDENA (Joaquin Cruz, Jorge Barría, y Arturo Oyarzún).

 

Nederlandse Kaap Hoorn-vaarders

15. Juni 2017

Nederlandse Kaap Hoorn-vaarders

Miercoles 14. 10:00 Horas Local

Durante nuestra visita el museo Kap Hoorniers en la ciudad de Hoorn. Fuimos recibidos por el presidente de esta renombrada asociación y museo marítimo del Cabo de Hornos, el cual alberga una completa selección de documentos históricos no tan solo de la expedición de los barcos Hoorn & Endracht, sinó también del Cabo de Hornos actual. Por ser ya mi 3era visita a este importante museo, efectué la entrega oficial de mi libro “Am Leuchtturm von Kap Hoorn“, el cual fue entregado en el salón histórcio de este museo. Posterior a esta ceremonia, tuve la oportunidad de tener en sus manos la bitácora original de la expedición del Hoorn, la cual se conserva en este lugar.

Agradezco nuevamente tod el tema del “Nederlandse Kaap Hoorn-vaarders“ por toda la información porporcionada para la realización de este libro y como por los projectos que seguramente llevaremos a cabo en esta ciudad y en este museo.

Skipper Osvaldo E. Escobar Torres