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SY Polarwind und die chilenische Marine

26. Januar 2016

Auf Anfrage der chilenischen Marine hat Skipper Osvaldo in den Tagen zwischen zwei Törns gemeinsam mit einigen Marine-Mitarbeitern aus Pt. Williams die Koordination dafür übernommen, dass insgesamt sieben Yachten - chilenische und ausländische - an der offiziellen 400-Jahr-Feier der Entdeckung Kap Hoorns auf Kap Hoorn selbst teilnehmen konnten. Bei Planungstreffen im Hauptquartier der Marine in Pt. Williams und an Bord der Polarwind mit dem Kapitän der HALLEF, Sr. Eduardo Moreno, wurden Zeiten und Ankerbuchten abgesprochen. Die Marine gab zur Koordination aller Yachten extra für mehrere Tage einen ihrer Funkkanäle frei und gleich mehrere Marineschiffe begleiteten diesen ganz besonderen Törn zum Kap als "offizielle Vertreter".

Höhepunkt aller Organisationstreffen war sicherlich der Abend vor allen Feierlichkeiten. Um letzte Details zu koordinieren, wurde die ganze Crew der POLARWIND in der Ankerbucht Caleta Martial an Bord des Marineschiffs SIBBALD eingeladen. Aber nicht nur um Organisatorisches ging es an diesem Abend, sondern auch darum, auf dieses besondere anstehende Ereignis anzustoßen. Dank an die chilenische Marine für die Einladung!

Buch-Übergabe an die chilenische Marine in Puerto Williams

25. Januar 2016

Am Montag, den 25.Januar, gab es eine offizielle Buchübergabe von „Am Leuchtturm von Kap Hoorn“ von Skipper Osvaldo an den obersten Chef der Marine in Puerto Williams Sr. Patricio Espinoza. Dieses offizielle Treffen ist Teil der festlichen Aktivitäten, die in dieser Woche rund um die 400-Jahr-Feier der Entdeckung des Kap Hoorns stattfinden. Skipper Osvaldo nutzte die Gelegenheit, nun noch einmal ganz offiziell und formell der Marine für die Unterstützung bei der Realisierung des Buches sowie die gemeinsamen Projekte, wie z.B. die Öffnung von mehr Ankerbuchten für Segelyachten im Revier Kap Hoorn, zu danken.

Anhaltendes Sturmtief am Kap Hoorn

19. Januar 2016

Seit drei Wochen schon ist das Wetter extrem schlecht im Revier Kap Hoorn. Ein Hochdruckgebiet hält sich weit südlich von Chile, dagegen ziehen die Tiefdruckgebiete permanent und eines nach dem anderen über Kap Hoorn. Alle Wetterbericht der letzten Zeit waren stimmig, was die Windrichtungen anging, aber nicht die Stärke. So wurde innerhalb der letzten drei Wochen eine Durchschnittswindstärke von 55 Knoten am Kap gemessen. Sieben Yachten mussten ihre Antarktis-Expeditionen ausfallen lassen, weil sie keine Chance hatten, sicher über die Drake-Passage zu segeln. Aufgrund der kontinuierlichen Stürme aus Südwest sowie der insgesamt so extrem unstabilen Wetterlage hat seit drei Wochen keine einzige Yacht das Kap Hoorn umrundet. Fast ununterbrochen kamen Sturmwarnungen der Marine über Funk und die Häfen von Puerto Williams und Ushuaia waren gefühlt mehr geschlossen als geöffnet, so dass sich keine Yacht vom sicheren Liegeplatz wegbewegen konnte. Wir hatten gehofft, dass die Idee, auf diesem Törn erst zu den Gletschern zu segeln uns Zeit geben würde, das so sehnsüchtig erwartete Wetterfenster für Kap Hoorn zu erleben – aber das Wetter machte uns dieses Mal leider komplett einen Strich durch die Rechnung. Auch der tägliche, direkte Funkkontakt mit den Marinestationen im Archipel Wallaston sowie von Kap Hoorn selbst, brachten keine guten Nachrichten: Kontinuierlicher Sturm aus Südwest in einer Intensität, die uns keine Chance gab, auch nur in die Nähe des Kaps zu gelangen. Die Sicherheit der Crew steht einfach immer an erster Stelle, Risiken können in diesem Revier ganz schnell tödlich sein und so ging es dieses Mal statt zum Kap Hoorn nur nach Pt. Williams und zur Insel Picton.

Trotz allem ein dickes Dankeschön an unserer Crew für alle gelungenen Segelmanöver, die spektakuläre Zeit bei den Gletschern, unser Grillfest mit Jonny Cash in der Bucht Borracho sowie unserer improvisierten Party in Puerto Toro.

Treffen mit Arved Fuchs in Puerto Williams

08. Januar 2016

Anfang Januar war Arved Fuchs mit seiner Dagmar Aeen in Puerto Williams. Da die Polarwind gerade zwischen zwei Törns auch im Hafen war, luden Arved und seine Crew Skipper Osvaldo zum Abendessen ein. In gemütlicher Atmosphäre wurden Segelerfahrungen und Anekdoten ausgetauscht. Nach dem Essen auf der Dagmar Aeen ging es auf die Polarwind, wo gemeinsam die besten Ankerbuchten im Revier Kap Hoorn und Gletscher studiert wurden.

Heute haben wir dann nicht nur unsere Bücher getauscht, sondern ich habe auch noch ein echt deutsches Brot bekommen!

Dank an Arved und der gesamten Crew für die netten gemeinsamen Stunden und das leckere Brot!

Neujahrsgrüße 2016

02. Januar 2016

Wir wünschen allen bisherigen und zukünftigen Mitsegler/innen sowie ihren Familien ein frohes, neues Jahr mit Erfolg, Glück, Gesundheit und spannenden Segeltörns.