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Ein neues Klapprad für die SY Polarwind

06. Juni 2014

Unsere Mitsegler/innen kennen den derzeitigen Heimathafen der POLARWIND, Puerto Willliams - ein kleiner, schnuckeliger Ort, aber ganz ohne öffentliche Verkehrsmittel oder gar Taxis. Die Verproviantierung ist aus diesem Grund natürlich immer wieder eine logistische Herausforderung. Um Zeit bei den letzten Einkäufen und besonders auch bei den Behördengängen zwischen den Törns zu sparen – denn für jeden neuen Törn muss eine Genehmigung beantragt werden – hat Skipper Osvaldo nun ein Klappfahrrad gekauft. Das wird natürlich auch unseren Mitsegler/innen an Hafentagen zur Verfügung stehen. Bei der Testfahrt durch Bielefeld hat es sich auf jeden Fall schon mal bewährt!

Der Skipper genießt die Zeit mit seiner Familie

11. Mai 2014

Seit Mitte April ist Skipper Osvaldo zurück in Bielefeld und genießt die Zeit mit seiner Familie. Ohne Zweifel, alles ein bisschen anders als das Leben auf der POLARWIND am Ende der Welt! In den ersten Wochen gab es eine Menge Büroarbeit, aber natürlich vor allem Zeit für die Familie. Die Ostertage verbrachten wir zusammen mit Juttas Eltern und dass Papa bei der Ostereier-Suche helfen konnte, war für Theo und Antonia natürlich das allergrößte Highlight! 

Der Skipper ist endlich zu Hause

16. April 2014

Es war nicht nur eine lange Saison für die SY Polarwind, sondern auch für den Skipper – und seine Familie. Knapp 6 Monate war Osvaldo unterwegs, während die Familie in Deutschland geblieben ist.

Wir haben während der ganzen Zeit, immer wenn die Yacht im Hafen war, Kontakt aufgenommen, dafür hatten wir 3 Möglichkeiten: 1. Über Skype. Das ist normalerweise die einfachste (und günstigste) Variante, miteinander zu sprechen, aber unsere Mitsegler wissen, dass die Internet-Verbindung in Puerto Williams sehr langsam ist! Deswegen konnten wir uns auf diese Möglichkeit leider nicht immer verlassen. Die 2. Alternative über Mail war am besten, aber auch das nur wenn nicht zu viele Yachten im Yacht Club Micalvi lagen, die auch Internet wollten. 3. Über unser Satelliten-Telefon IRIDIUM, was natürlich die teuerste, aber zuverlässigste Variante war und auch von einsamen Ankerbuchten aus ging. Deswegen steht ganz oben auf der Liste „Ausrüstungen für die nächste Saison“, eine neue und zuverlässige WLAN-Antenne für die Yacht! Denn die Familie steht einfach an erster Stelle!

Wir freuen uns nun alle vier wieder zusammen zu sein und danken allen Mitseglern, die im Laufe der Saison kleine Geschenke von mir mit nach Hause genommen haben.

Der Skipper

 

Die SY Polarwind im Winterlager in Puerto Williams

14. April 2014

Ende März haben wir die Segelsaison 2013/2014 erfolgreich beendet. Wir sind während der Saison ca. 3.800 Seemeilen im Revier „Kap Hoorn und Gletscher Feuerlands“ gesegelt. An Bord hat alles gut geklappt und die SY Polarwind hat wie immer, nicht nur hohe Wellen, sondern auch viele Eischollen in den Fjorden Feuerlands und etliche Stürme in der gesamten Saison problemlos überstanden.

Seit einer Woche liegt die Yacht nun fest an einer Mooring im Yacht Club Micalvi in Puerto Williams, denn auf Feuerland gibt es keine Möglichkeit, Schiffe dieser Größe außer Wasser zu holen. Unser Freund Eduardo Cruz (Segellehrer der neue Segelschule von Puerto Williams) wird sich bis Oktober um unsere Polarwind kümmern.

Bis zur nächsten Saison!

 

 

Der letzte Kap-Hoorn-Törn der Saison

08. April 2014

Es wird schwierig, diesen Törn zu vergessen. Die 4 Schweizer Segler/innen Judith, Werner, Mike und Ulrich sind die letzen neuen Kap Horniers dieser Saison.

Kerstin aus Holland war unsere Bootsfrau und sie hat ihren Job wirklich gut gemacht…vielen Dank für deine Hilfe!

Am 16.03. um 10.30 Uhr haben wir das Kap Hoorn bei mäßigem Wind aus NW-W umrundet. Zurück über die Nassau-Bucht nahm der Wind kontinuierlich zu und mit Genua und Großsegel haben wir 54 Seemeilen Richtung Puerto Toro komplett unter Segel gemacht.

Was für einen Törn haben wir gehabt…. gutes Wetter für die Gletscher, Wind genug zum Segeln, kein technisches Problem an Bord, 2 gute Partys im Yacht Club Micalvi, immer gute Stimmung an Bord und das aller wichtigste…eine ausgezeichnete Crew!

Vielen Dank für all eure Hilfe an Bord. Ich habe diesen vorerst letzten Törn gemeinsam mit euch sehr genossen!

Jedes Mal, wenn ich dieses Lied höre, werde ich an euch denken:

Ich suche einen Anker-Platz….. für meine Liebe……