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Kinder der Segelschule in Puerto Williams an Bord der SY POLARWIND

07. März 2015

Seit einiger Zeit gibt es in Puerto Williams eine Segelschule für Kinder. In Optimisten lernen sie in der Bucht von Puerto Williams segeln und haben so eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die Segelyachten im Micalvi kennen sie alle vom Sehen, aber noch nie war eines der Kinder mal an Bord einer Yacht. Skipper Osvaldo und Bootsmann Thomas luden nun alle Kinder der Segelschule zusammen mit ihrem Segellehrer Eduardo auf die POLARWIND ein. 18 Personen waren als Gäste an Bord. Nach einer ausführlichen Besichtigung und Einführung in die Sicherheit an Bord segelten die Kinder einen ganzen Vormittag lang im Beaglekanal vor der Küste der Küste Navarino auf der SY Polarwind mit. Sie lernten Manöver zu fahren, Handhabung von Großsegel und Genua und eine erste Einführung in die Navigation. Genau wie die großen Segler, die hier im Revier segeln, feierten sie das "Törnende" im Micalvi und ließen als Erinnerung die Flagge der Polarwind mit allen Unterschriften dort.

Wieder um Kap Hoorn

06. März 2015

Für diesen Törn sah die Wettervorhersage gar nicht gut aus. Ein klitzekleines Wetterfenster sollte es am zweiten Törntag gab es, aber wie das so ist mit Wetterfenstern im Revier Feuerland, verschwinden sie meistens, bevor sie überhaupt da sind. Da aber schon das nächste Tief in Anmarsch war, was eine Kap-Hoorn-Umrundung ganz unmöglich machte, warfen wir nach dem Motto „Jetzt oder nie“ direkt als die neuen Mitsegler an Bord waren, die Leinen los. Das Glück war mit uns, wie ein Blick auf Grib files sowie den Wetterbericht der chilenischen Marine bestätigte: Wetterfenster noch da, gerade ausreichend für die Umrundung. Also Kurs Kap Hoorn! Um halb zwei chilenischer Zeit umrundeten wir am 22.Februar unter Segeln das Hoorn von West nach Ost. 15 Seemeilen nördlich von Kap Hoorn ankerten wir für die Nacht in der Caleta Martial. Mit zwei Ankern und 80 m Kette wetterten wir dort einen Sturm ab, der es uns unmöglich machte, direkt wieder zum Beaglekanal zu segeln. Die Station Kap Hoorn maß in der Nacht Böen bis zu 60 Knoten. Am nächsten Tag segelten wir – immer noch mit Starkwind aus Südwest die 40 Seemeilen zurück nach Norden.

Herzlichen Glückwunsch an die neuen Kap Horniers der SY Polarwind Michaela, Michael, Peter, Roger und Karl!

Der Skipper

Crew der Polarwind vor dem Gletscher Pia am 13.02.15

18. Februar 2015

Törn 3.6.  Crew der Polarwind vor dem Gletscher Pia am 13.02.2015

Erneute Kap-Hoorn-Umrundung am 08.02.15

16. Februar 2015

Wieder einmal führte uns unser Kurs Richtung Kap Hoorn. Nach einem Zwischenstopp in Puerto Toro ging es von dort in einem Schlag die 50 sm über die Bahia Nassau. Mit zwei Ankern und 75 m Kette ankerten wir in der Caleta Martial und warteten dort gespannt auf ein Wetterfenster für die Kap-Hoorn-Umrundung. Um kurz vor vier in der Nacht war es soweit: Anker auf! Mit 15 Knoten Wind aus West näherten wir uns dem Kap. Mit Genua und Groß, aber auch Shanties und Rum, umrundeten wir den mythischen Felsen von West nach Ost.

Glückwunsch an die neuen Kap Horniers der Polarwind: Aleksander, Andrej, Knut, Angelika und Alois!

Törn zu den Gletschern Feuerlands

18. Januar 2015

Vom 4.1. bis zum 17.1. waren wir mit der SY POLARWIND im Revier der Darwin-Kordillere unterwegs. Unsere Crew waren: Ursula y Reiner aus der Schweiz und Christine y Jupp aus Deutschland. Unser Törn ging westwärts durch den Beaglekanal bis zum Gletscher Pia und weiter zur Insel Chair. Dann weiter rund um die Insel Gordon und durch den Südwestkanal, wo wir die Gelegenheit nutzten, eine neue Ankerbucht zu erkunden. Mit Anker und sechs Landleinen waren wir dort gut gesichert. Unvergesslich bleibt die große Menge an Eis im Fjord des Gletscher Pias und unsere Dusche unterm Wasserfall, ebenso das „Asado“ in der Bucht Boracho und nicht zu letzt die Biber, die wir in der Nähe der Bucht „Polarwind“ entdeckten. Nicht nur das Wetter, auch die Stimmung und Gemütlichkeit an Bord, machten diesen Törn zu etwas besonderem und nach 230 gesegelten Meilen erreichten wir wieder Puerto Williams.

Danke an die tolle Crew und ganz besonders den großen Einsatz auf den letzten Meilen  - bei 9 Beaufort durch den Beaglekanal!

Der Skipper und Bootsmann